Die allermeisten Plätze in unseren heutigen Städten sind stark versiegelt und mit grauem Betonpflaster versehen. Pläne der Kommunen, diese zu entsiegeln und zu bepflanzen, verschieben sich zeitlich meist aufgrund des fehlenden Budgets. Daher belassen die Städte ihre Plätze oft, wie sie sind, was sich belastend auf das Lebensgefühl der Bevölkerung auswirkt.
Einige wunderschöne Beispiele zeigen, dass es möglich ist, als Übergangslösung hochwertig anmutende Pflanzgefäße – z. B. aus Cortenstahl – mit jungen Bäumen auf diesen Plätzen aufzustellen. Dadurch entsteht ein grünes, natürliches Flair, das sowohl optisch erholsam erscheint als auch zunächst wenigstens punktuell natürlichen Schatten bietet.
Hohe Bäume in Pflanztrögen überall in Innenstädten sowie auch zahlreich in Einkaufsmeilen zu platzieren, stellt einen erheblichen optischen Mehrwert dar. Dies wertet das Ambiente auf „natürliche“ Weise auf. Zu solchen Maßnahmen sollte jede Kommune greifen, denn diese erzeugen auf die Schnelle einen für die Psyche unglaublich positiven Effekt.
Anstatt ausgelaugt und von Reizüberflutung energetisch erschöpft zuhause anzukommen, können Menschen sich durch viel natürliches Grün nach einem Einkaufstag erfüllter, inspirierter und lebendiger fühlen. Ambiente und Flair wirken sich sowohl bewusst als auch unbewusst sehr stark auf unser Wohlbefinden aus. Hat man Bäume in Pflanztrögen inmitten von Außengastronomie, entlang von Einkaufsstraßen und zwischendurch in Freiluft-Innenhöfen von Shopping Centern stehen, so wertet dies das gesamte Einkaufserlebnis auf und wirkt sich bereichernd auf die Psyche aus.
Dabei spielen auch Farbe, Material und Form der Pflanzgefäße eine wesentliche Rolle – sind diese hochwertig und anmutig gestaltet, bringt dies einen sehr positiven Effekt im Straßenbild. Corthenstahl zum Beispiel mutet sehr natürlich und wertig an und ist in verschiedensten Formen – rund, oval, eckig – erhältlich. Auch Cortenstahlumrandungen für Pflanzbeete zieren ein Stadtbild, da sie sich dezent und stilvoll in Häuserzeilen einfügen.

